Das Feuilleton zur Halbzeit

„Vorbildliche Installation“ – so die Reaktion des Künstlers auf die eigenhändige Aufstellung seines Werkes.

Der Rettungsringhalter reiht sich in eine Reihe von Leeswiger Umbaumassnahmen ein, deren Dynamik und Fliehkräfte bis in den Vorstand hinein spürbar geworden sind.

Und es geht weiter! Nach der formidablen Blechverkleidung des Geräteschuppens
zum Schutz vor Funkenflug ist es drinnen jetzt so dunkel, dass ein Stromanschluss tatsächlich überfällig erscheint. Insgesamt also alles richtig gemacht!

Zum Zinkblech noch ein Satz: Wäre es Edelstahl, könnte man sich besser drin kämmen.

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Viel los auf Hanskalbsand

und auch auf dem Bishorster Sand: Seehunde lümmeln sich Ende April im Dutzend.

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Eine seltene Aufnahme: Der Qualitätssicherungsbeauftragte bei der engagierten Bewältigung
von Beschichtungsarbeiten am neuen Schiff. Diesmal in voller Schutzkleidung!

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Anfang Mai verbreiten die Wassersportverbände eine Botschaft des Wasser- und Schifffahrtsamtes Holtenau: Der NOK ist bis auf Weiteres für Sportboote umsonst zu befahren, weil die Benutzung der Schleusen-Steigleitern im Regelbetrieb – also für den Weg zur Entrichtung einer profanen Befahrensabgabe – zu gefährlich und daher unzulässig ist. Dies geht offenbar auf eine Einsicht der zuständigen Berufsgenossenschaft zurück. Späte Erkenntnis! – Man wird sehen, ob sich diese dann auch auf die kostenpflichtigen HPA-Schleusen in Tiefstack, Tatenberg und Harburg übertragen wird. Mancher erinnert sich der schönen Sitte des per Angel heruntergereichten Klompens, mit der unsere westlichen Nachbarn die Brückengeld-Entrichtung bis dato pragmatisch wie unauffällig haben umsetzen können. Wir setzen klar auf den Schwimmsteg-Billetautomaten und die Smartphone-BezahlApp, denn jede Zeit hat ihre Lösungen! Bis dahin empfiehlt sich ein Trip nach Rendsburg, statt der kollidierten Schwebefähre lockt immer noch die mutmasslich längste Rolltreppe Europas. Und auch die angeschlagene Gieselau-Schleuse hat den Dienst laut (T)7/16 wiederaufgenommen.

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Wahre Begebenheiten. Der Hafenmeister in Stöckte fragt bei der Ausfertigung der Liegegeldquittung nach dem Bootsnamen. „Wie heißt denn ihr Zerstörer?“ Die Antwort kam etwas unerwartet: „Imperator. Die Kaiserlichen Marine und ihr Vermächtnis liegt mir am Herzen“.

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Am Südstrand von Hanskalbsand einige umgestürzte Bäume. Man könnte es als normale Unordnung eines Auwalds ansehen, Kenner bemerken im Langfristvergleich jedoch die beachtliche Erosion an diesem Uferabschnitt.

Die Ausgleichsmaßnahme von 2005 für die Airbus-Landgewinnung im Mühlenberger Loch, in deren Rahmen auf beiden Seiten Hahnöfersands eine neue Wattfläche geschaffen wurde, bietet bei der Sturmflut mit südwestlichen Winden eben einen deutlich verlängerten Fetch für den Wellenangriff.

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Ein Sportboot verlässt nach dem Verkauf die Vereinsgefilde in Richtung Mittelfranken.

Schwerpunkt klar hinter der Hinterachse, trotz Ladungssicherung drängen sich Begriffe wie „Stabilitätsumfang“ und „Rollperiode“ wieder ins Bewußtsein. Von Zwischenfällen auf der A7 ist aber nichts bekannt.